shroudBNC versucht automatisch Oidentd zu benutzen wenn es auf dem System installiert ist. Um es zu nutzen muss Oidentd konfiguriert werden, um dem Nutzer unter dem sBNC ausgeführt wird zu erlauben den Ident zu fälschen. Sollte Oidentd nicht installiert sein sollte es über den Packetmanager deiner Distribution verfügbar sein.
Die globale Konfiguration von Oidentd kann in /etc/oidentd.conf bearbeitet werden. Hier ist ein Beispiel wie die Konfigurationsdatei aussehen sollte. Stelle sicher das du die Konfiguration mit root-Rechten bearbeitest und “bouncer” mit dem Usernamen erstetzt unter dem sBNC betrieben wird.
# Configuration for oidentd
# see oidentd.conf(5)
#
default {
default {
deny spoof
deny spoof_all
deny spoof_privport
allow random
allow random_numeric
allow numeric
deny hide
}
}
user bouncer {
default {
allow spoof
allow spoof_all
allow random
allow hide
}
}
Nach dem bearbeiten von /etc/oidentd.conf, muss Oidentd neu gestartet werden um die Änderungen zu übernehmen. Das kann normalerweise mit folgendem Shell-Befehl durchgeführt werden:
/etc/init.d/oidentd restart
Oidentd braucht Lese-Berichtigung für die Datei ”.oidentd.conf”, die von shroudBNC im home-Ordner des Users 1) angelegt wird. Wenn Oidentd unter “nobody” läuft, chmod die Datei auf “604”.
chmod 604 ~/.oidentd.conf
Vergiss nicht auf den sbnc Benutzer zu wechseln bevor du den Befehl ausführst.
Um zu überprüfen ob die Konfiguration korrekt ist, müssen die Benutzer sich neu zu einem IRC Netzwerk verbinden, da der Ident des Users nur beim Verbinden überprüft wird.